FAQ

Vielen Dank für den Besuch unserer FAQ. Die FAQ geben nur einen allgemeinen Überblick. Da das Thema ziemlich komplex ist, empfehlen wir das White Paper für eine detaillierte Erklärung zu lesen.

Fragen und Antworten warum SavAct ein Zahlungsmittel mit Zukunft ist

1. Warum sollte man eine Kryptowährung als Zahlungsmittel nutzen?
Grundsätzlich sind Kryptowährungen in ihrer Menge limitiert und nicht zentral kontrolliert. Sie können leicht und kostengünstig transferiert und gelagert werden. Des Weiteren sind sie auf kein Bankensystem angewiesen und funktionieren unabhängig von Staaten und Regulierung. Sie erlauben es eine Transaktion anonym und schneller als übliche Überweisungen durchzuführen.

2. Welche Nachteile haben die bisherigen Kryptowährungen?
Kryptowährungen haben keinen dezentralen Käuferschutz. Daher nutzen viele Betrüger diese Lücke aus. Die eigentlichen Vorteile der Dezentralität und Anonymität werden damit zum Nachteil.

3. Was unterscheidet SavAct von anderen Kryptowährungen?
SavAct bietet eine Form des Käuferschutzes an, der keine hohen Gebühren oder den Einsatz eines Treuhänders verlangt. SavAct macht es möglich eine erworbene Dienstleistung, eine Ware, ein Ziel oder ein Abstimmungsergebnis in einer optionalen voreingestellten Zeit einzufordern.

4. Warum sollte SavAct gegenüber einem Treuhänder bevorzugt werden?
Der Einsatz eines Treuhänders entspricht nicht dem Grundgedanken von dezentralen Kryptowährungen. Ein Treuhänder ist eine dritte Instanz. Dieser Instanz müssen die gezahlten Güter anvertraut werden. Hinzu kommt, dass man zumindest dem Treuhänder gegenüber nicht mehr anonym ist und dieser für seine Serviceleistung hohe Gebühren verlangen kann.

5. Wie funktioniert SavAct?
SavAct ist die Kryptowährung, die es möglich macht eine erworbene Dienstleistung, eine Ware, ein Ziel oder ein Abstimmungsergebnis in einer optionalen voreingestellten Zeit einzufordern. Zu einer Transaktion, kann optional eine Frist in die Blockchain eingetragen werden. Die Frist ist eine zeitliche Begrenzung, in der die Transaktion vom Absender für ungültig erklärt werden kann. Zum Beispiel könnte sich im Online-Handel die zeitliche Begrenzung an die Lieferfrist orientieren. Würde die Ware nicht rechtzeitig eintreffen kann die Transaktion vor Ablauf der Frist für ungültig erklärt werden. Der Verkäufer unterliegt demnach dem Zwang den Käufer zufriedenzustellen. Für ungültig erklärte Transaktionen mit SavAct gehen nicht zum Absender zurück, sondern fließen an die Token-Besitzer, an die Miner und in die Weiterentwicklung des Systems. So wird gewährleistet, dass der Transaktionsabsender das System nicht ausnutzt und nur die Transaktionen für ungültig erklärt, bei denen er sich vom Transaktionsempfänger betrogen fühlt.
Eine genaue Beschreibung wie der Mechanismus von SavAct funktioniert wird in Kapitel 2 des White Papers erklärt.

6. Wohin fließen die SavAct, wenn der Zahlungsempfänger bestraft wurde?
Damit das System fair und unabhängig bleibt, müssen die Mittel an unbeteiligte Dritte fließen. Bei SavAct sind dies zum Großteil die Token-Besitzer, sprich die Investoren.
Ein weiterer Teil finanziert die Miner und die stetige Weiterentwicklung der Technologie.
Weitere Informationen werden in Kapitel 2.3 des White Papers erläutert.

7. Lohnt es sich für einen betrügerischen Online-Shop, sprich Fake-Shop, SavAct als Zahlungsmittel anzubieten, nur um zu hoffen das er nicht bestraft wird?
Für einen Fake-Shop wird es sich nicht lohnen, den Aufwand und die Kosten zu tragen, eine seriös wirkende Plattform zu betreiben, nur um zu hoffen das Kunden ihn nicht bestrafen. Zumal solche Plattformen auch schnell online bekannt werden. Daher bietet SavAct keine 100% Sicherheit vor Fake-Shops, aber verglichen zu anderen Kryptowährungen sollten die Betrugsversuche marginal sein.

8. Was ist, wenn der Käufer den Verkäufer generell immer bestraft?
Obwohl ein sogenannter Troll keine finanziellen Vorteile durch sein Verhalten hat, ist dieser Fall denkbar. Um den Verlust des Verkäufers zu kompensieren, müsste er wie bei anderen Treuhänderdiensten einen Aufpreis einkalkulieren.
Grundsätzlich muss bei einem unabhängigen System eine der beiden Parteien, Käufer oder Verkäufer, ein höheres Risiko tragen. Bei den bisherigen Kryptowährungen ist dies der Absender einer Transaktion, sprich der Käufer. Dieser muss nach einer Transaktion darauf hoffen, die bezahlte Ware oder Dienstleistung zu erhalten. Das Risikoverhältnis der beiden Parteien ist demnach unausgeglichen. Mit SavAct wird dieses Risikoverhältnis ausgeglichen.
Die voraussichtliche Häufigkeit, wie oft Verkäufer bestraft werden, wurde statistisch ermittelt. Je nach Region ergeben sich Maximalwerte von 1,2 % bis 1,8 %. Die resultierenden Kosten sind günstiger als die Gebühren der bereits etablierten Treuhandsysteme. Die dazugehörige Studie wird in Kürze veröffentlicht.
Des Weiteren könnten sich, ähnlich zu Verkäuferbewertungsportalen, Käuferbewertungsportale etablieren um mögliche Trolle einzudämmen.
Weitere Informationen werden in Kapitel 2 des White Papers erläutert.

9. Was wäre, wenn ein Verkäufer versucht einen Konkurrenten im Online-Handel zu schaden?
Möchte ein Verkäufer einen Konkurrenten schaden, so kann er versuchen dessen Warenbestand aufzukaufen und die Zahlung für ungültig erklären. Dadurch schadet er den Konkurrenten, weil dieser trotz Warenverkaufs keine Zahlung erhält.
Im Gegensatz zu Treuhandsystemen, hat der angreifende Verkäufer bei SavAct keine Möglichkeit seine eingesetzten Mittel wieder zurückzuerhalten und fährt selbst durch den Betrug Verluste ein. Die Verluste des Angreifers sind höher als die des Konkurrenten, da der Konkurrent nur den Einkaufswert der eigenen Produkte verliert, der Angreifer aber den Endpreis der Produkte zahlt.
Um den Konkurrenten maßgeblich schaden zu können, muss jedoch der Großteil des Verkaufsvolumens bekannt sein. In einem anonymen System ist es allerdings schwer herauszufinden wie groß das Verkaufsvolumen des Konkurrenten ist, zumal kann ein Händler mit mehreren Pseudonymen auftreten.
Der Angreifer kann versuchen die eigenen Verluste seines gezielten Angriffs zu mindern, indem er die gekaufte Ware selbst wieder in den Handel bringt. Schließlich haben Händler keine 100 % Gewinn an einem Artikel, in der Regel ist der Gewinn nur ein kleiner Teil vom gesamten Umsatz. Da bei einem Wiederverkauf erneut Versandkosten, Verwaltungsaufwand, eventuelle Plattformgebühren und Lagerkosten anfallen, würde man als Angreifer diese Verluste nicht vollständig tilgen können. Möchte der Angreifer die Ware schnell wieder verkaufen, sinkt bei großen Mengen der Verkaufspreis. Zusätzlich hat er in der Zeit keine Abnehmer für seine eigenen Waren.
Um sich dennoch vor einen solchen Angriff zu schützen, sollte ein Händler nicht seinen kompletten Warenbestand an eine einzige Anschrift mit einer einzigen Frist versenden. Zudem sollte er Käufer ausschließen, die einen bereits ungerechterweise bestraft haben.
Geht man von dem hypothetischen Fall aus, dass der Angreifer über hunderte reale Anschriften verfügt, um den Konkurrenten zu täuschen und die Ware weiter zu verkaufen, dann muss er dennoch damit rechnen, dass dem Konkurrenten diese Aktion auffällt. Eine plötzlich nicht nachvollziehbare Verkaufssteigerung durch ausschließlich neue Kunden, würde den Konkurrenten misstrauisch werden lassen und das gesamte Kapital des Angreifers wäre verloren. Kommen alle Anschriften aus derselben Region, ist es umso leichter einen solchen Angriff zu entdecken.
Ein Angreifer mit dem Potenzial den Konkurrenten dermaßen zu täuschen, wäre wohl auch in der Lage Treuhanddienste mit hoher Erfolgswahrscheinlichkeit zu überlisten. Hier zeigt sich ein erheblicher Nachteil der Treuhänderdienste. Fiktive unzufriedene Kunden könnten dem Treuhänderdienst zu Unrecht glauben lassen, dass der Verkäufer ein Betrüger ist. Der Verkäufer würde gesperrt werden und der Angreifer erhält zudem sein gesamtes eingesetztes Kapital zurück.
Das Treuhanddienste trotzdem erfolgreich im Onlinehandel sind und sich keine Belege zu solchen Angriffen auffinden lassen, zeigt wie hypothetisch dieser Fall ist.

10. Warum sollten Verkäufer SavAct überhaupt annehmen, wenn dem Käufer die Möglichkeit geboten wird diesen zu bestrafen?
Der Verkäufer kann durch den Einsatz von SavAct Vertrauen schaffen und würde somit seine Verkaufszahlen steigern. Aus demselben Grund verwenden Verkäufer häufig Treuhänderdienste, obwohl dadurch hohe Gebühren für den Verkäufer auf die erhaltenen Mittel anfallen.

Fragen und Antworten zum Token oder der Verteilung der Coins

11. Warum hat SavAct einen Token und einen Coin?
Der Token existiert um die Investoren von den Nutzern des Coins zu trennen. Die Token-Besitzer sind generell daran interessiert den Wert des Coins stabil zu halten und das System zu erhalten. Die Nutzer verwenden den Coin aufgrund seiner Vorteile, sind aber relativ zu den Investoren nicht im selben Maße am Erhalt des Systems interessiert.

12. Warum hat ein Tokenbesitzer keine merklichen Vorteile bei der Bestrafung eines Verkäufers?
Die Token werden in einem breiten Spektrum verteilt und die Summe der für ungültig erklärten Coins werden prozentual an die Tokenbesitzer ausgeschüttet. Wenn aber ein Tokenbesitzer nun seine eigenen Transaktionen immer abbricht, würde er selbst aus den eigenen Transaktionen nur einen vernachlässigbar kleinen Teil zurückerhalten. Letztlich ist es egal wie viele Token der Einzelne besitzt, weil er damit den Ruf und damit seiner eigenen Wertanlage schadet. Je mehr er besitzt, desto größer ist sein Interesse am Werterhalt des Systems.

13. Wie läuft die Verteilung der Coins SavAct ab?
Es gibt zwei Fälle, die unterschieden werden müssen:

  • Bei der Erstausschüttung werden alle Coins prozentual auf die Token-Besitzer verteilt. Die Verteilung richtet sich dabei an die Tokenmenge eines Token-Besitzers.
  • Coins welche regelmäßig durch die ungültig erklärten Transaktionen ausgeschüttet werden, fließen größtenteils an die Token-Besitzer. Der restliche Teil finanziert die Miner und die stetige Weiterentwicklung der Technologie.

Weitere Informationen sind im Kapitel 2.3 des White Paper dargestellt.

Fragen und Antworten zum Abstimmungssystem von SavAct

14. Was sind die Vorteile eines dezentralen Abstimmungssystems?
Durch die Eintragung einer Abstimmung in eine dezentrale Blockchain gilt diese als manipulationssicher. Zusätzlich ist die Blockchain trotz Anonymität der Nutzer für jedermann einsehbar und das Abstimmungsergebnis überprüfbar.

15. Welche Vorteile bietet SavAct gegenüber anderen Abstimmungssystemen?
SavAct bietet neben den Vorteilen von dezentralen Abstimmungssystemen (siehe Frage 13) die Möglichkeit auch nach der Abstimmung Einfluss auf die Einhaltung des Abstimmungsergebnisses zu nehmen.
Des Weiteren kann der Abhalter einer Abstimmung sich mit SavAct finanzieren. Um nicht bestraft zu werden sollte er sich an das Abstimmungsergebnis halten.
Die Abstimmungen sind plattformunabhängig in einem Text, einem Bild oder als Maske in einem Videostream einsetzbar.
Weitere Informationen werden in Kapitel 2.2 des White Papers erläutert.

16. Wie funktioniert SavAct in einer Abstimmung?
SavAct bindet den Abhalter einer Abstimmung finanziell an die Einhaltung des Abstimmungsergebnisses. Eine Stimme dient dem Abhalter einer Abstimmung als Finanzierung. Wird ein Abstimmungsergebnis nicht zur Zufriedenheit umgesetzt, kann die Finanzierung, innerhalb einer zuvor definierten Frist, durch den Wähler für ungültig erklärt werden.
Eine einfache beispielhafte Abstimmung wird im Kapitel 2.2 des White Papers erklärt.

17. Welche Einsatzbereiche gibt es, wenn SavAct zur Abstimmung genutzt wird?
SavAct kann nahezu überall eingebunden werden, dass es dementsprechend auch viele Einsatzbereiche gibt. Neben dem Online-Handel, wo SavAct als faires Zahlungsmittel dient, kann es mit Hilfe von finanzierten Abstimmungen den kompletten Social-Mediabereich aufwerten. Sei es auf Videoplattformen, die Menschen zufällig miteinander verbinden, in Streaming- und Social-Media-Plattformen, in freien Medien, um zum Beispiel über Recherchethemen abzustimmen, in Blogbeiträgen, in Foren, oder auf dem Live-Sex Markt.
Weitere Informationen sind im Kapitel 3 des White Paper erläutert.

18. Wozu sollte man für eine Abstimmung bezahlen?
Finanzierte Abstimmungen können in fast allen Bereichen der Social-Media- oder Streamingplattformen verwendet werden. Das Potenzial dieser Bereiche durch unabhängige, einfach zu nutzende Technologien aufzuwerten und zu finanzieren, bietet Millionen von Anwendern einen Mehrwert. Content-Ersteller können sich unabhängig finanzieren lassen und sind nicht mehr aus Einnahmen aus Werbung angewiesen. Ein Follower kann mit kleinen Beträgen an einer Abstimmung teilnehmen und nimmt so direkt Einfluss auf den Content-Ersteller und dessen Content.
Weitere Informationen sind im Kapitel 2.2 des White Paper dargestellt.

19. Hat man mit der Bezahlung von mehr Coins auch mehr Wahlrecht?
Wie die Auswertung der Stimmen aussieht bestimmt der Abhalter der Abstimmung. Im Grunde kann er sich entscheiden ob eine Auswertung nach gezahlter Summe oder nach Stimmenanzahl ausschlaggebend ist. Auch die Einführung einer Mindestsumme oder Maximalsumme ist vorstellbar. Hier gibt es viele vorstellbare Regeln, die der Abhalter einer Abstimmung selbst festlegen kann.
Unabhängig von den Regeln des Abhalters, steht es den Wählern frei den Abhalter zu bestrafen. Um nicht bestraft zu werden ist der Abhalter daran gebunden dem Wahlergebnis nachzukommen.

Fragen und Antwort zur rechtlichen Beschränkung von SavAct-Nutzern

20. Wie sieht es rechtlich aus, wenn eine Zahlung abgezogen wurde?
Die Bestrafung durch den Transaktionsabsenders und somit die Weiterreichung der SavAct an Dritte, wie den Token-Besitzern, wird aktiv vom Absender eingeleitet, selbstverschuldet und ist aufgrund der Natur des Systems als Vernichtung der Werte durch diesen zu sehen. Durch die Nutzung des Systems stimmt man diesem Mechanismus zu.